Weggeworfene Sandwiches, Kompost, im schlimmsten Fall Giftköder — ein Hund, der draussen alles frisst, lebt gefährlich. Das Anti-Staubsauger-Training gehört zu den wichtigsten Überlebens-Skills.
Das Ziel
Nicht „nie etwas finden“ (unmöglich), sondern: Fund anzeigen statt schlucken — oder auf Signal ausspucken.
Der Aufbau: „Lass es“ in 4 Stufen
- Faust-Spiel: Leckerli in der geschlossenen Faust — der Hund stupst, leckt, gibt irgendwann auf und weicht zurück → Marker + Belohnung aus der ANDEREN Hand.
- Signal einführen: Sobald das Zurückweichen klappt, kommt „Lass es“ dazu.
- Boden-Stufe: Leckerli unter dem Schuh, dann offen daneben — belohnt wird immer aus deiner Hand, nie vom Boden.
- Draussen generalisieren: präparierte „Funde“ auf dem Spazierweg, erst an der Leine, später frei.
Die goldene Regel
Der Verzicht muss sich IMMER mehr lohnen als der Fund — Jackpot-Belohnung, kein trockenes Guetzli. Und: Nie hinterherjagen, wenn er etwas hat — das startet das Beute-Spiel. Tauschen statt jagen.
Impulskontrolle Schritt für Schritt — warten, bleiben, lassen — baut „Hört aufs Wort“ auf.