Hund richtig loben: Das Timing ist entscheidend
Jeder kann loben — richtig loben ist ein Handwerk. Der Unterschied entscheidet, ob dein Hund in Tagen oder Monaten lernt.
Regel 1: Timing schlägt alles
Die Belohnung muss innerhalb von 1–2 Sekunden auf das Verhalten folgen — sonst belohnst du etwas anderes. Ein Markerwort („Ja!“) oder Clicker überbrückt die Zeit bis zum Leckerli.
Regel 2: Belohne, was du sehen willst
Die meisten beachten den Hund, wenn er nervt — und ignorieren ihn, wenn er brav ist. Dreh es um: Ruhiges Liegen, freiwilliger Blickkontakt, lockere Leine — markieren, belohnen.
Regel 3: Währung variieren
Trockenes Guetzli für Leichtes, Jackpot (Käse, Wurst) für Schweres. Auch Spiel, Freigabe zum Schnüffeln und Weiterlaufen sind Belohnungen.
Regel 4: Kein Dauer-Gelaber
Ständiges „Feinfeinfein“ wird zu Hintergrundrauschen. Kurz, klar, dann Ruhe.
Marker-Aufbau und Belohnungsplan Tag für Tag: „Hört aufs Wort“.
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