Hund und Kinder: Die Regeln für ein sicheres Miteinander

Hund und Kind — das kann die schönste Freundschaft des Aufwachsens werden. Aber sie entsteht nicht von allein, sondern durch Regeln, die beide Seiten schützen.

Die Regeln für Kinder

  • Der Schlafplatz ist tabu — immer. Dort wird der Hund nie gestört.
  • Beim Fressen und Kauen wird der Hund in Ruhe gelassen.
  • Nicht umarmen, nicht draufklettern, nicht am Fell ziehen — Hunde empfinden Umarmungen als Bedrängnis.
  • Ruhig bewegen statt kreischend rennen (Rennen löst Jagdverhalten aus).

Die Regeln für Erwachsene

  • Nie unbeaufsichtigt — egal wie lieb der Hund ist. Das ist die eine Regel ohne Ausnahme.
  • Warnsignale kennen: Züngeln, Gähnen, Kopf abwenden, Weisses im Auge — der Hund bittet um Abstand, lange bevor er knurrt.
  • Knurren nie bestrafen — es ist die Warnstufe vor dem Schnappen. Wer sie wegtrainiert, macht den Hund unberechenbar.
  • Dem Hund einen Rückzugsort geben, den Kinder respektieren.

Kinder einbeziehen — richtig

Ab dem Schulalter können Kinder mittrainieren: einfache Signale, Leckerli-Suchspiele, Füttern nach Regeln. Der gemeinsame Kommando-Spickzettel aus dem Alltag-Toolkit sorgt dafür, dass alle dieselbe Sprache sprechen.