Ziehen an der Leine ist kein Ungehorsam — es funktioniert einfach: Der Hund zieht, er kommt schneller ans Ziel. Diese 5 Fehler halten das Muster am Leben.
1. Ziehen führt zum Ziel
Jeder Schritt, den du einem ziehenden Hund folgst, belohnt das Ziehen. Regel: Leine straff = du bleibst stehen. Leine locker = es geht weiter.
2. Flexi-Leine im Training
Eine Rollleine belohnt Zug permanent — fürs Training braucht es eine feste Länge (2–3 m).
3. Inkonsequenz
Montag wird gestoppt, Dienstag hast du es eilig und lässt ziehen — der Hund lernt: Hartnäckigkeit lohnt sich. Lieber 10 konsequente Minuten als 60 halbherzige.
4. Kein Blickkontakt-Training
Ein Hund, der dich unterwegs beachtet, zieht kaum. Belohne jeden freiwilligen Blick zu dir — aus dem Handgelenk, ohne Kommando.
5. Zu viel Ablenkung zu früh
Lockere Leine übt man zuerst im Flur, dann in der ruhigen Strasse — nicht am Samstagmarkt.
Der Plan dazu
In „Hört aufs Wort“ bauen Tag 5 und 6 die Leinenführigkeit Schritt für Schritt auf — mit Fehleranalyse, falls es hakt.