Mehr als die Hälfte der Hunde in der Schweiz und Deutschland ist zu schwer — und Übergewicht kostet nachweislich Lebensjahre. Der Weg zurück ist unspektakulär, aber er funktioniert.
Schritt 1: Ehrlich hinschauen
Rippen nicht mehr fühlbar? Keine Taille von oben? Bauchlinie hängt? Dann ist es Zeit — im Zweifel bestätigt der Tierarzt und schliesst Krankheiten (z.B. Schilddrüse) aus.
Schritt 2: Die Kalorienquellen finden
Meist sind es nicht die Hauptmahlzeiten: Leckerlis, Kauartikel, Tischreste und „der eine Bissen vom Znacht“ summieren sich auf 20–30% zu viel. Eine Woche lang alles notieren — die Erkenntnis kommt von allein.
Schritt 3: Reduzieren, richtig
- Hauptfutter um 10–15% kürzen (nicht halbieren — Crash-Diäten schaden).
- Leckerlis von der Tagesration abziehen; Trainingsleckerli = erbsengross.
- Ein Teil des Futters wird erarbeitet: Suchen statt Napf — Auslastung und Diät in einem.
Schritt 4: Bewegung anpassen
Mehr, aber gelenkschonend: längere Spaziergänge, Schwimmen, Nasenarbeit — kein Ballwurf-Sprint-Marathon mit Übergewicht.
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