Junghund-Pubertät: Plötzlich hört er nicht mehr

Mit etwa 6–12 Monaten passiert es: Der brave Junghund vergisst scheinbar alles. Rückruf? Nie gehört. Sitz? Keine Ahnung. Willkommen in der Pubertät — und nein, dein Training war nicht umsonst.

Was im Hundehirn passiert

Das Gehirn wird umgebaut, Hormone fluten, Aussenreize werden plötzlich hochinteressant. Gelerntes ist nicht weg — es ist nur schwerer abrufbar. Diese Phase dauert Wochen bis Monate und geht vorbei.

Die 5 Überlebensregeln

  1. Ansprüche runter: Trainiere wie mit einem Anfänger — weniger Ablenkung, mehr Belohnung.
  2. Schleppleine statt Freilauf: Jeder erfolgreiche „Abhauer“ wird sonst zum Lieblingshobby.
  3. Nicht persönlich nehmen: Er testet keine „Dominanz“ — sein Gehirn ist Baustelle.
  4. Routinen halten: Feste Rituale geben Halt, wenn innen Chaos ist.
  5. Ruhe einfordern: Pubertierende Hunde sind schnell überdreht — Schlaf ist Training.

Das Wichtigste

Dranbleiben, freundlich bleiben. Wer jetzt konsequent und fair trainiert, bekommt danach einen erwachsenen Hund mit stabilen Signalen. Der tägliche Kurzplan aus „Hört aufs Wort“ funktioniert auch als Auffrischung in der Pubertät — und der Trainings-Tracker zeigt dir, dass es vorwärts geht.