Die Nase ist der stärkste Muskel deines Hundes — bildlich gesprochen: Bis zu 300 Millionen Riechzellen wollen benutzt werden. 10 Minuten Suchen strengen mehr an als eine Stunde Traben.
Übung 1: Die Basis-Suche (Tag 1)
Hund sitzt oder wird gehalten, du legst sichtbar ein Leckerli 3 Meter weit weg, Freigabewort („Such!“) — fertig. Klingt banal, baut aber das Suchsignal auf.
Übung 2: Unsichtbar verstecken (Woche 1)
Gleiches Spiel, aber das Leckerli liegt hinter dem Stuhlbein, unter dem Teppichrand, auf der zweiten Regalstufe. Wichtig: Erst suchen lassen, wenn du wieder bei ihm bist — sonst lernt er hinschauen statt schnüffeln.
Übung 3: Die Raumsuche (Woche 2)
3–5 Verstecke in einem Zimmer, Hund wartet draussen. Du wirst sehen: Die Nase geht runter, die Konzentration hoch — das ist der Zustand, der müde macht.
Die Steigerungen
Draussen im Gras, ein bestimmtes Spielzeug suchen, dein „verlorener“ Schlüssel, Fährten … Nasenarbeit wächst mit — vom Welpen bis zum Senior, auch für Hunde mit Gelenkproblemen.
Alle Stufen mit Anleitung plus 36 weitere Spiele: „Nie wieder Langeweile“.