Zahnstein, Mundgeruch, Zahnfleischentzündung — Zahnprobleme gehören zu den häufigsten Diagnosen beim Tierarzt. Dabei ist Vorbeugen einfach, wenn man früh anfängt.
Der Goldstandard: Zähneputzen
Ja, wirklich. 2–3× pro Woche mit Hundezahnpasta (nie Menschenzahnpasta — Fluorid und Xylit sind giftig für Hunde). Gewöhnung in Stufen: erst Paste lecken lassen, dann Finger mit Paste an die Zähne, dann Fingerling, dann Bürste. Jede Stufe ein paar Tage.
Was zusätzlich hilft
- Kauen: geeignete Kauartikel wirken wie eine Zahnbürste — Grösse passend zum Hund.
- Trockenes Abrieb-Futter ersetzt kein Putzen, hilft aber leicht.
- Kontrolle: 1× pro Woche Lefzen hoch — rote Ränder, braune Beläge oder starker Geruch gehören zum Tierarzt.
Was nichts bringt
Wundermittel ins Trinkwasser und „selbstreinigende“ Snacks mit Zuckerzusatz — Zutatenliste lesen lohnt sich auch hier.
Die komplette Wochenroutine für Ohren, Augen und Zähne findest du im Grooming-Guide.