Impulskontrolle beim Hund: 3 Übungen für den Alltag
Impulskontrolle ist der Muskel hinter fast allem: nicht zur Tür stürmen, nicht zum anderen Hund ziehen, nicht dem Velo hinterher. Und wie ein Muskel lässt sie sich trainieren.
Übung 1: Warten am Napf
Napf senkt sich — Hund bleibt sitzen. Steht er auf, geht der Napf wieder hoch. Freigabewort („Nimm's!“) beendet das Warten. Täglich, dauert 30 Sekunden.
Übung 2: Tür-Protokoll
Tür geht nur auf, wenn der Hund sitzt. Öffnet sich die Tür und er springt los — Tür zu, neuer Versuch. Durchgegangen wird auf Freigabe.
Übung 3: Das liegende Leckerli
Leckerli auf den Boden, Hund wartet auf Freigabe — Abstand und Wartezeit langsam steigern.
Wichtig
Impulskontrolle ermüdet: 2–3 kurze Übungen am Tag, nicht 20. Und nach dem Training: Ruhe.
Der komplette Aufbau — warten, bleiben, lassen — in Tagesschritten: „Hört aufs Wort“.
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